{"id":1585,"date":"2019-02-17T19:15:58","date_gmt":"2019-02-17T19:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blaskapelle-gaimersheim.de\/?page_id=1585"},"modified":"2019-03-12T17:31:17","modified_gmt":"2019-03-12T17:31:17","slug":"unsere-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blaskapelle-gaimersheim.de\/unsere-geschichte\/","title":{"rendered":"Unsere Geschichte"},"content":{"rendered":"
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In den Unterlagen des verstorbenen Ortschronisten Andreas Staudacher kann man folgendes nachlesen:<\/p>\n
Bericht Donau Kurier vom 05. Juli 1949 anl\u00e4sslich der Fahnenweihe des Trachtenvereins:<\/p>\n
\u201eGleichzeitig feiert die Festkapelle Sebald ein seltenes Jubil\u00e4um. Es sind 150 Jahre vergangen, seit der Urgro\u00dfvater des derzeitigen Kapellmeisters Anton Sebald im Jahre 1799 die Kapelle gr\u00fcndete\u2026.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n Aus dieser Kapelle ging schlie\u00dflich die \u201eGaimersheimer Blaskapelle\u201c hervor.<\/strong><\/p>\n Blasmusik gab es schon weit vorher<\/strong> in Gaimersheim.\u00a0 Aufzeichnungen von 1623<\/strong> ist zu entnehmen, dass ein Teil der damaligen Kirchenmusiker neben ihrem Streichinstrument auch ein Blasinstrument ob Trompete oder Waldhorn spielten. In dieser Besetzung hatten sie bei kirchlichen sowie weltlichen Festen oder vereinzelt auch bei Hochzeiten und Begr\u00e4bnissen \u201eden Gaimersheimern den Marsch geblasen\u201c.<\/p>\n Im 19. und noch in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhundert\u00a0 bestand die Kapelle ausschlie\u00dflich aus Angeh\u00f6rigen der Gaimersheimer Familien Sebald und Westner.<\/p>\n Im September 1819 war diese Kapelle. So berichtet eine Quelle,\u00a0 anl\u00e4sslich der Schulhauserweiterung mit \u201ePauken und Trompeten\u201c zu h\u00f6ren. Weitere Auftritte gab es bei allen gr\u00f6\u00dferen kirchlichen und weltlichen Festen.<\/p>\n Das Repertoire reichte von Marschmusik, Tanzmusik, Unterhaltungsmusik aus Oper und Operette, bis hin zur Begleitung des Kirchengesangs, und des Kirchenchores.<\/p>\n Die Kapelle war in Zeiten ohne Radio und elektronischen Medien ein wichtiger Kulturtr\u00e4ger und Verbreiter der Volksmusik und der sogenannten \u201eLeichten Muse\u201c.<\/p>\n Die erste Fotoaufnahme der Kapelle entstand im Jahre 1900 im Ruppgarten in Gaimersheim.<\/p>\n HIntere Reihe stehend von links. Name (Hausname) Sebald David, Westner Michael, Westner (Zimmermeister), Westner Anton (Tischler), Westner (F\u00e4rberschuster), Sebald Anton. <\/p>\n W\u00e4hrend des 1. Weltkrieges wurde der gr\u00f6\u00dfte Teil der Gaimersheimer Musikanten eingezogen und stand an der Front. An ihrer Stelle konnte man die Bataillons Kapelle des k\u00f6niglichen Landwehr Infanterieregiments 10 h\u00f6ren,\u00a0 die bei Standkonzerten vor dem Pfarrhaus und auch bei den Fronleichnamsprozessionen spielte.<\/p>\n Nach Ende des 1. Weltkrieges<\/strong> spielte wieder die Blaskapelle \u201eSebald-Westner\u201c wie vormals bei allen gro\u00dfen kirchlichen und weltlichen\u00a0 Festen.<\/p>\n Nach Ende des 2. Weltkrieges<\/strong> trat die Gaimersheimer Blaskapelle, wie sich jetzt schon nannte, erstmals wieder im Juli 1949 anl\u00e4sslich der Fahnenweihe des Trachtenvereins \u201eEdelwei\u00df\u201c\u00a0 unter der Leitung des Musikmeisters Anton Sebald als Festkapelle in Erscheinung.<\/p>\n Nun gesellten sich zur Kapelle auch Musikanten der Familien Glossner, Brandl, und Musiker aus Heimatvertriebenen dazu.<\/p>\n Der Klang \u00e4nderte sich. Zur bayerischen Musik kam nun die Musik aus B\u00f6hmen. Nicht nur Trompeten und Klarinetten auch die H\u00f6rner (Tenorhorn und Bariton) wurden ein markanter Bestandteil des neuen Klangs. Es entstand die bayerisch-b\u00f6hmische Besetzung, wie wir sie heute noch kennen.<\/p>\n Die Leitung hatte Anton Bauer, ein Enkel des fr\u00fcheren Kapellmeisters Anton Sebald.<\/p>\n Weitere Verst\u00e4rkung bekam die Kapelle in den 1980-ger Jahren durch Musikanten aus dem Banat und Siebenb\u00fcrgen.<\/p>\n 1982 kann es zu einer Tonaufnahme f\u00fcr den Bayerischen Rundfunk. Es entstand eine Musikkassette, die Michael Sauer, der Leiter des damaligen Gaimersheimer Jugendorchesters produzierte.<\/p>\n Im Donau Kurier vom 04. Oktober 1982 war zu lesen: \u201c (…) neben dem ersten Gaimersheimer Jugendorchester ist nun auch die Gaimersheimer Blaskapelle im Rundfunk zu h\u00f6ren.\u201c<\/em><\/p>\n <\/p>\n 1998 konnte die Kapelle 200 Jahre ihrer Entstehung feiern. Dieses Fest wurde zusammen mit dem 100-j\u00e4hrigen Bestehen des Gaimersheimer Kirchenchores mit einem Festgottesdienst und einem Konzert in der Aula gefeiert. (Aufnahme 1998)<\/p>\n Hintere Reihe (stehend von links): Anton Bauer (Kapellmeister), Konrad Glossner, Albert Glossner, Josef Watz, Willibald Schels, Walter Waschbichler, Josef St\u00f6hr, Adolf Tussel <\/p>\n Im Jahre 1999 \u00fcbernahm Willibald Schels, ein Enkel von Anton Westner (Tischler), die Leitung der Kapelle.<\/p>\n Auftrittsschwerpunkte waren:<\/p>\n <\/p>\n 2009 wurde\u00a0 das erste Konzert im Backhaus Gaimersheim unter dem Motto \u201eSo klingt Blasmusik\u201c<\/strong><\/em> veranstaltet.<\/p>\n <\/p>\n Hier ein Auftritt beim Gaimersheimer Volksfest 2016<\/p>\n <\/p>\n Es folgten Fr\u00fchschoppenkonzerte \u00a0zusammen mit der Jugendblaskapelle Gaimersheim an Christi Himmelfahrt \u00a0(Vatertag) auf dem Andreas Staudacherplatz in Gaimersheim.<\/p>\n <\/p>\n Nach fast 20-j\u00e4hriger Leitung \u00fcbergab Willibald Schels am letzten Volksfesttag 2017 den Dirigentenstab an Silvia Halser.<\/p>\n Donau Kurier vom 23.08.2017<\/p><\/div>\n [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" [vc_row parallax=“content-moving“ parallax_image=“1617″ parallax_speed=“2.5″ css=“.vc_custom_1552324707821{margin-top: 50px !important;background-position: center;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“][vc_column parallax=“content-moving“ css=“.vc_custom_1552324713816{padding-bottom: 200px !important;}“][\/vc_column][\/vc_row][vc_row layout=“boxed“ css=“.vc_custom_1552411215465{margin-bottom: 60px !important;padding-top: 60px !important;}“][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1551612941082{padding-top: 50px !important;}“] Gr\u00fcndung 1799 In den Unterlagen des verstorbenen Ortschronisten Andreas Staudacher kann man folgendes nachlesen: Bericht Donau Kurier vom 05. 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\n
Vordere Reihe sitzend (von links) Sebald (Schreiner), Johann Westner (Johannschuster), Sebald (B\u00fcrgermeister), Westner Anton sen., Westner (Stangerl).<\/p><\/div>\nAb dem 1. Weltkrieg<\/h5>\n
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200 Jahre Blaskapelle Gaimersheim<\/h5>\n
Vordere Reihe (knieend von links): Martin Westner, Franz Amann, Hermann Glossner, Hans Westner, Josef Bengler, Franz Brandl<\/p><\/div>\n\n
Blaskapelle Gaimersheim heute<\/h5>\n
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